Wohnsünde: PVC-Boden der gern was anders wär

Heute geht es um PVC. Ich persönlich habe ein ernsthaftes Problem mit diesem Bodenbelag, denn seit meiner frühsten Kindheit kann und will ich einfach nicht darauf gehen. Zumindest nicht Barfuß oder mit Socken. Lediglich mit Schuhen kann ich über solch einen Boden laufen. Klingt irgendwie seltsam. Ist es auch. Die genaueren Hintergründe müsste man wohl mit einem Psychologen besprechen. Doch darum geht es ja auch heute nicht, sondern es geht ja um solch einen Belag, der gerne ein anderer wäre.

Das Problem: Liegt auf der Hand. PVC ist nun mal PVC. PVC ist einfach kein Fliesenboden oder Dielenbelag. Da kann es der PVC auch noch so gern wollen, er bleibt was er ist. Und das was über bleibt ist an sich schon nicht besonders schön. Ja, PVC ist billig in der Anschaffung, schnell verlegt und scheinbar auch schnell entsorgt. Doch das ändert auch nichts an der Tatsache, dass PVC ein No-Go im Wohnbereich ist. 

Die Alternative: Tja, meine Lieben. Die einzige Alternative ist zum echten Material zu greifen. Also Holz- oder Fliesenfußboden zu wählen. Es tut mir leid, doch ich sehe einfach keine andere Möglichkeit. Natürlich ist solch ein Boden teurer, doch er ist qualitativ auch einfach besser. Außerdem hat man noch viele Jahre was davon, deshalb ist auch Vorsicht geboten, denn eine falsche Bodenbelags-Wahl hat Konsequenzen. Deshalb rate ich hier dringend von wahnwitzigen Experimenten ab. Zum Beispiel ein Holzbelag, der sich als etwas anders ausgibt (im Prinzip ja dieselbe Geschichte in Grün). Zum Empfehlen sind hingegen schlichte Holzfarben. Zum Beispiel Eiche. Die liebe Eiche erlebt im Wohnbereich ein richtiges Comeback. Zwar nicht als Material für Möbel (diese Wohnsünde werden wir hier auch noch behandeln), sondern eben als Bodenbelag. Da macht die Eiche nämlich einiges her. 
Wunderschöne Alternative in Pinie von Parador - „living performance“

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